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2016: Voltigierer des Landes messen sich in Redefin

19 Teams, 29 Einzelvoltigierer und zwei Duos trafen sich am vergangenen Wochenende auf dem Mecklenburger Landgestüt, um in ihren jeweiligen Disziplinen um den Titel des Landesmeisters 2016 zu kämpfen. Am Ende sollte dieser Traum in Erfüllung gehen für das Juniorteam Rostock (Rostocker PSV), Kristin Thomsen (ebenfalls Rostocker PSV) und Alina Roß (SG Groß Quassow), die sich als Sieger in den Prüfungen der Gruppen bzw. Senior- und Junioreinzel hervortaten. Das am ersten Tag noch knapp vor ihren Vereinskollegen platzierte Team 2 Rostock sicherte sich nach dem sonntäglichen Wertungsumlauf Platz zwei vor dem Team Stolteraa vom VRV Ostseeküste. Der zweite Platz bei den Senioreinzeln ging an Toni Brummer vom Verein BW Grevesmühlen; bei den Junioren sicherten sich Kevin Jürgens, ebenfalls BW Grevesmühlen, und Charlott Köpnick vom ZRFV Wusterhusen einen Platz auf dem Podest.

In der Prüfung der Doppelvoltigierer gewannen Thea Louise Hildebrandt und Julia Frenz vor Anne Sophie Meyer und Carolin Schmitz; beide Duos gingen für den VRV Ostseeküste an den Start.
Bei den Juniorteams siegte HWR Junior 1, ebenso vom HH-Wentorfer RV, vor der Gruppe Blankenfelder RV 1 – und stimmte damit bereits auf die Deutsche Jugendmeisterschaft im Voltigieren ein, die vom 29.-31. Juli ebenfalls in Redefin stattfindet. Die Bekanntgabe der Nominierungen aus dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern zu diesem Saisonhighlight ließ die Voltigierer in der Siegerehrung am Sonntag noch einmal zittern: Am Ende verkündete Landesjugendwartin Christa Heiden die begehrten Startplätze für das Juniorteam Rostock im Gruppenvoltigieren, Merle Hartleben, Alina Roß und Kevin Jürgens im Einzel sowie Anne Sophie Meyer & Carolin Schmitz und Merle Hartleben & Luise Gums im Doppel.

Am Ende eines erfolgreichen Wettkampfwochenendes wechselten die neu erkorenen Landesmeister sowie die Zweit- und Drittplatzierten dann aus der Voltigier-Wettkampfhalle zum offenen Paradeplatz, wo im Anschluss die Meisterehrung stattfand – zusammen mit der Ehrung der Dressur- und Springreiter, die zur gleichen Zeit ihren eigenen Landesmeisterschaften auf dem Gestüt ausgetragen hatten. Zum ersten Mal fand ein solches Zusammenspiel von Reit- und Voltigiersport in unserem Land statt; ein Test, der sich als voller Erfolg erwies. So fanden sich im Laufe des Wochenendes immer wieder faszinierte Voltigierer auf der Zuschauertribüne des Springplatzes, während sich im Gegenzug Reiter in der Halle vom Voltigieren begeistern ließen. Begleitet vom wunderbaren Wetter entstand so ein Meisterschaftswochenende, das wohl bei allen Sportlern und Beteiligten Vorfreude auf eine hoffentliche Wiederholung im nächsten Jahr weckt. Doch auch falls es mit diesem Konzept bei einem einmaligen Versuch bleiben sollte, so bleibt doch allen Sportlern und Beteiligten die positive Erinnerung an ein Meisterschaftswochenende, das den Pferdesport in unserem Land noch ein Stück näher hat zusammenrücken lassen.

Thea Hildebrandt

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