Corona

 

Corona im Pferdesport in Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Neuste Entwicklungen:

 

31.03.20:

 

Informationen des DOSB: 

Sehr geehrte Damen und Herren, die Auswirkungen der Corona-Krise sind überall zu spüren und es ist noch nicht ansatzweise absehbar, wie weitreichend sie sein werden. Die neuen Termine für die Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August 2021) und die Paralympics (24. August bis 5. September 2021) sind bereits gestern verkündet worden. Das ist hilfreich für das gesamte Team D, weil damit wieder ein wenig Planungssicherheit verbunden ist. Die Herausforderungen, die aus dieser aktuellen Krise resultieren, sind aber im gesamten Sportbetrieb vom Leistungssport bis an die Basis riesig. Wir sind uns jedoch sicher, dass wir diese anstrengenden und fordernden Zeiten mit Solidarität und Teamgeist meistern werden. Mit dieser Email wollen wir Ihnen gerne die neuesten Entwicklungen aufzeigen.


Aktuelle Maßnahmen und Hilfestellungen

 

Forderung nach notwendiger staatlicher Unterstützung für den Sport
Das derzeit staatlich verordnete grundsätzliche Aussetzen von organisiertem Sport führt zu sozialen und ökonomischen Konsequenzen – bei Vereinen, Verbänden, Athlet*innen und Trainer*innen. Auf allen Ebenen des organisierten Sports werden die Risiken derzeit analysiert und hochgerechnet. Da aber gegenwärtig ein Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs nicht absehbar ist, lassen sich die ökonomischen Folgen im Detail noch nicht beziffern. Bereits abschätzen lässt sich jedoch auf Grund der Meldungen bei unseren Landessportbünden und Spitzenverbänden, dass es aktuell schon zu Liquiditätsproblemen von Vereinen und Verbänden kommt und kurzfristig Insolvenzen drohen.

Wir haben Vereinen und Verbänden mit einem Schreiben am 26. März empfohlen, für das vom Bundestag am 25. März und Bundesrat am 27. März beschlossene Förderpaket „Soloselbstständige und Kleinstunternehmen“ – im Falle von Betroffenheit durch die Corona-Krise – Anträge auf Unterstützung zu stellen. Einige Bundesländer (bspw. NRW, BaWü, Hessen und Berlin) haben in den Durchführungsbestimmungen bereits gemeinnützige Vereine als antragsberechtigt eingestuft. Wir werden weiter auch auf Bundesebene dafür werben, bereits in den Leitplanken auch Sportvereine und -verbände als förderfähig anzuerkennen.


Hierfür haben wir auch beim Sportausschuss im Deutschen Bundestag geworben, der uns um einen Sachstandsbericht zu den Auswirkungen von Corona auf den organisierten Sport gebeten hat (siehe Anlage).  

 

 

Solidarfonds

 

In unserer Präsidiums-Telefonkonferenz am Sonntag, 29.03.2020, haben wir beschlossen, in Ergänzung zu unseren Forderungen an die Politik einen eigenen Solidarfonds für SPORTDEUTSCHLAND aufzulegen unter dem Titel „Erhalt der Vielfalt des Sports“. Die Stiftung Deutscher Sport wird dafür einen Grundstock von einer Million Euro bereitstellen, der durch einen Spendenaufruf an die Öffentlichkeit zur Solidarität mit SPORTDEUTSCHLAND weiter aufgestockt werden soll. Erfreulicherweise haben auch einige Wirtschafts- und Medienpartner des DOSB und der Deutschen Sport Marketing (DSM) bereits Interesse signalisiert, den gemeinnützigen Sport in dieser besonderen Notlage aktiv zu unterstützen. Damit wollen wir über unsere Forderungen an die Politik hinaus einen eigenen wertvollen Beitrag leisten, damit unsere einzigartige und vielfältige Verbands- und Vereinslandschaft auch in dieser Krisensituation erhalten werden kann. Nur dann ist es möglich, dass der Sport auch in Zukunft seine umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen kann. Informationen dazu, wie der Solidarfonds konkret umgesetzt wird, werden wir zeitnah veröffentlichen.

 

Aufklärung Kurzarbeit


Uns erreichen Informationen, nach denen Mitgliedsorganisationen auf Kurzarbeit umstellen bzw. dieses planen. Da viele Mitgliedsorganisationen Zuwendungen für Personalkosten aus dem Bundeshaushalt erhalten, wie z.B. für Leistungssportpersonal, Integration durch Sport oder Freiwilligendienste, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Kurzarbeit auf diese Zuwendungen hat und ob bzw. in welchen Anteilen Personalkosten in diesem Fall überhaupt noch zuwendungsfähig sind. Wir gehen davon aus, dass es ohne Zustimmung des Zuwendungsgebers nicht ohne weiteres möglich sein wird, Personalkosten beim Zuwendungsgeber abrechnen zu können, wenn zugleich Kurzarbeit beantragt ist. Aktuell sind wir dabei, diese Frage mit den jeweiligen Zuwendungsgebern zu klären. Wir werden Sie umgehend über die Ergebnisse informieren.

 

Ergebnisse der Athletenbefragung


Nach unserem Videochat mit Athlet*innen des TEAM DEUTSCHLAND am Samstag, 21.03.2020, haben wir, wie angekündigt, eine Umfrage gestartet, um ein Stimmungsbild im TEAM D einzuholen. Die Befragung startete kurz vor der gemeinsamen Entscheidung des IOC und des japanischen Organisationskomitees, die Olympischen und Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 zu verlegen. 95 Prozent der Athlet*innen sprachen sich in unserer Umfrage für eine Verlegung der Spiele auf einen späteren Zeitpunkt aus; knapp 70 Prozent haben dabei das Jahr 2021 für die Austragung präferiert. Befragt wurden die 1409 Athlet*innen, die von ihren Verbänden für die Longlist für Tokio benannt worden waren; beteiligt haben sich 808 Athlet*innen aus 35 Sportarten.

Mit etwas zeitlichem Abstand von einer Woche ist dabei nochmal deutlich geworden, wie wichtig unser offener Austausch mit den Athlet*innen von TEAM D in dieser Krisensituation war. Das jetzt vorliegende breite Umfrageergebnis bestätigt auch eindeutig unsere klare Positionierung gegenüber dem IOC in der vergangenen Woche. Dieses partnerschaftliche Bündeln der Meinungen und Kräfte werden wir gerne auch in anderen Themen aktiv fortsetzen.

Um ein genaues Bild zu bekommen, haben wir die Ergebnisse auch noch nach verschiedenen Gruppen der Qualifizierung ausgewertet (bereits namentlich qualifiziert, berechtigte Chancen auf einen Quotenplatz, noch Chancen auf ein Ticket durch Qualifikationswettbewerbe, keine realistischen Chancen auf eine Teilnahme). Weitere Infos und die Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter dem Link: https://www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/athleteninnen-von-team-d-befuerworten-olympia-verlegung/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4dea6df80f362f713159b03f01a5c205.

 

 

Verlängerung der Lizenzen

Aufgrund der Corona-Krise können einige ausbildende Verbände derzeit ihre Fortbildungen zur Verlängerung von DOSB-Lizenzen nicht in vollem Umfang durchführen. Aus diesem Grund hat der Vorstand des DOSB beschlossen, vorhandene Fristen zeitlich befristet zu flexibilisieren. Demnach können die Ausbildungsträger bei Bedarf DOSB-Lizenzen, die bis zum 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern. Außerdem kann die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre ausgedehnt werden. Dazu bieten wir eine technische Unterstützung im webbasierten Lizenzmanagement-System (LiMS) an.

 

 

Durchführung von digitalen Mitgliederversammlungen

 

Wenn Vereine in ihren Satzungen keine abweichenden Regelungen getroffen haben, können wirksame Beschlüsse nur in Versammlungen erzielt werden, zu denen sich die Mitglieder an einem Ort treffen. Die Bundesregierung hat nun befristet die Möglichkeit geschaffen, Beschlüsse auch ohne Zusammenkunft der Mitglieder zu treffen. Hierfür werden virtuelle Durchführungsformen oder vorherige Stimmabgaben in Form von Fax oder E-Mail zugelassen. Ferner bleiben Vorstandsmitglieder, deren Amtszeit abgelaufen ist, zunächst im Amt. Näheres ist Artikel 2, § 5 des Gesetzes zu entnehmen. Das BMJV hat hierzu einige Erläuterungen (Link: https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Downloads/032320_FAQ_Vereine.pdf?__blob=publicationFile&v=2%20%22) veröffentlicht.

 

 

DOSB-Geschäftsstelle im Mobilen Arbeiten

Dank unserer digitalen Kollaborationsplattform TEAMPLAY konnten wir unseren Geschäftsbetrieb sukzessive auf Mobiles Arbeiten umstellen und uneingeschränkt fortführen. Die DOSB-Mitarbeiter*innen befinden sich nach derzeitigem Stand bis zum 19.04.2020 im Mobilen Arbeiten. Sie erreichen alle Kolleg*innen per Mail und über die jeweiligen Telefonnummern. Zudem ist unsere Telefonzentrale von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

 

Veranstaltungen

Verlegung der Bekleidungspräsentation des Team D

Mit der finalen Entscheidung zur Verschiebung der Olympischen und Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 wird auch die für den 23. April 2020 angesetzte Präsentation der Bekleidung von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics entsprechend auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Ursprünglich sollte das Outfit der olympischen und paralympischen Athlet*innen für Tokio 2020 gemeinsam mit den Partnern adidas und der Messe Düsseldorf im Rahmen eines Events in den Böhler-Werken in Düsseldorf vorgestellt werden. Die Veranstaltung wird nun als wichtiger Meilenstein ihren Platz auf der neuen „Road to Tokyo“ einnehmen, die es in den kommenden Wochen und Monaten mit allen Beteiligten abzustimmen gilt.

 

Verschiebung des Bewerbungsstarts für die „Sterne des Sports“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen sowohl der Sportvereine als auch der Volksbanken und Raiffeisenbanken haben wir gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) entschieden, den Start des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ vom 1. April auf den 1. Mai 2020 zu verschieben. Wir halten an dem geplanten Ende der Bewerbungsfrist (30. Juni) aber dennoch fest, damit eine geplante Durchführung der Bronze- und Silberebene gewährleistet ist. Da die Sportvereine gerade in der aktuellen Situation erfreulicherweise nicht nur verstärkt innovative digitale Bewegungskonzepte, sondern auch generelle Digitalkonzepte entwickeln, sehen wir eine gute Chance, dass auch Bewerbungen in der verkürzten Zeit möglich sind. Über neue Entwicklungen werden wir Sie umgehend informieren.


Um alle in Bewegung zu halten, bündeln wir alle Angebote unter dem Dach des DOSB und der Deutschen Sportjugend, so dass wir gemeinsam zeigen, wie aktiv SPORTDEUTSCHLAND in diesen Tagen ist. Daher schicken Sie gerne Ihre Workouts und Videos als Links oder Videodatei an digital@dosb.de. Wir werden diese dann auf dem DOSB-YouTube-Kanal bündeln und auf den Social-Media-Kanälen von SPORTDEUTSCHLAND und der Deutschen Sportjugend featuren.

 

Machen Sie mit und bleiben Sie gesund!

 

 

30.03.20: 

 

Merkblatt der FN zu Beschließung von Betrieben und Vereinen – was können Sie tun

Direkter Link: https://www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/2020/03/FN_Merkblatt-für-durch-behördliche-Schließung-betroffener-Pferdebetriebe-2020-3-26.pdf

 

 

Der LSB informiert über Corona

 

Schwerin (LSB Newsletter). Die Folgen der Corona-Pandamie sind auch im Vereinssport deutlich spürbar. Täglich erhalten wir zahlreiche Anfragen zu Problemen, die sich aus der aktuellen Krisensituation ergeben.

Nachfolgend möchte der LSB zu den derzeit am häufigsten thematisierten Problemen Stellung nehmen.

 

  1. Kurzarbeit

Die Voraussetzungen für Kurzarbeit wurden wegen der Corona-Krise in einigen Punkten deutlich gelockert. So können jetzt auch gemeinnützige Vereine und Verbände in den Genuss von Kurzarbeitergeld kommen, da sie ebenso wie gewerbliche Unternehmen von der Corona-Pandemie als „ unabwendbares Ereignis“ nach § 96 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III betroffen sind.

Anträge auf Kurzarbeitergeld sind bei der Bundesagentur für Arbeit (Agentur am Betriebssitz) zu stellen. Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

  • Mindestens ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter
  • Vorübergehender und unvermeidbarer Arbeitsausfall von mind. 10%
  • Arbeitsausfall für mind. 10% der Beschäftigten
  • Zustimmung des Arbeitnehmers (bzw. ggf. des Betriebsrats)

Leistungen der Bundesagentur für Lohnausfall:

  • 60% des pauschalierten Nettoentgeltes
  • 67% des pauschalierten Nettoentgeltes bei mind. 1 Kind
  • Volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge

Bitte beachten Sie, dass mit dem „Arbeitsausfall“ ein entsprechender „Entgeltausfall“ verbunden sein muss. Das ist dann der Fall, wenn Einnahmen des Vereins wegfallen und er seinen Trainer oder andere Angestellte nicht bzw. nicht in vollem Umfang vergüten kann. Vorsicht ist geboten, wenn die Stelle aus Fördermitteln finanziert wird. Bei Höchstzuschüssen nach Förderrichtlinie muss entsprechend der Reduzierung der Arbeitszeit immer eine anteilige Reduzierung der Fördermittel erfolgen.

Nähere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld.

 

 

  1. Individuelles Tätigkeitsverbot / Quarantäne der Mitarbeiter

Bei Erteilung eines Tätigkeitsverbotes/ Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt erfolgt eine Entschädigungsleistung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Dies gilt grundsätzlich nur für die Fälle, in denen ein Mitarbeiter wegen des Verdachts, ggf. an einer Corona-Infektion erkrankt zu sein, nicht zur Arbeit gehen kann. Die Landesregierung hat in ihrem MV-Schutzfonds vom 24.03.2020 beschlossen, dass die Entschädigungs-ansprüche nach dem Infektionsschutz erweitert werden sollen. Für einen Zeitraum von bis zu 6 Wochen ist dann auch die Übernahme der Verpflichtung zur Lohnzahlung für solche Arbeitnehmer möglich, die durch die Schließung von Schulen und Kinderbetreuungs-einrichtungen ihrer Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgehen können. Sobald Einzelheiten der Umsetzung feststehen, wird der LSB M-V darüber ergänzend berichten.

Wenn der Arbeitnehmer an dem Corona-Virus erkrankt, gelten übrigens die üblichen gesetzlichen Vorschriften zu Lohnfortzahlung und anschließender Gewährung von Krankengeld.

 

 

  1. Selbständige Trainer / Übungsleiter

Übungsleiter bzw. Trainer arbeiten häufig als Selbständige. Mit der Schließung von Sport-stätten entfällt in der Regel ihr Anspruch gegen den Verein auf Zahlung von Honoraren. Als sogenannte „ Soloselbständige“ können sie Soforthilfen aus Bundesmitteln beantragen. Das entsprechende Formular des Landesförderinstituts M-V finden Sie unter https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/corona-soforthilfe/download-coronahilfe/Antrag-Coronahilfe-Maerz-2020.pdf.

 

 

  1. MV-Schutzfonds – Unterstützung des Landes auch für gemeinnützige Sportorganisationen

Das Land stellt aufgrund der derzeitigen außerordentlichen Belastungen für gemeinnützige Organisationen wie Sportvereine im Rahmen des „MV-Schutzfonds“ vom 24.03.2020 Hilfsmittel zur Verfügung. Wir fordern alle betroffenen Vereine und Verbände schon jetzt auf, unbedingt Förderanträge bei den zuständigen Strukturen zu stellen. Sobald es nähere Informationen – so auch ein entsprechendes Antragsformular – gibt, wird der LSB M-V dies umgehend veröffentlichen.

 

 

  1. Mitgliedsbeiträge

Mit der Schließung der Sportstätten entfällt praktisch die Möglichkeit, Sport im Verein auszuüben. Viele Vereine stellen bereits jetzt fest, dass Vereinsmitglieder ihre Mitglieds-beiträge zurückbuchen oder kürzen. Ein solches Verhalten ist in der Regel rechtlich nicht haltbar. Mitgliedsbeiträge sind kein Entgelt für Leistungen des Vereins und in der Regel so kalkuliert, dass gerade einmal die laufenden Kosten des Vereins gedeckt werden. Der Wegfall der Beiträge bringt den ohnehin durch die aktuelle Krise belasteten Verein dann weiter in Bedrängnis. Unabhängig von der Rechtslage: Wer seinem Verein auch über die momentane Krise die Treue halten möchte, wird – wenn er es sich finanziell leisten kann – sicherlich gern auf eine Rückbuchung oder Rückforderung verzichten… und dann hoffentlich recht bald wieder seinem Hobby Sport im Verein frönen!

Umgekehrt sollten Vereine dort, wo Vereinsmitglieder selbst durch die Corona-Krise in eine finanzielle Schieflage geraten sind, prüfen, ob – gerade bei höheren Mitgliedsbeiträgen – eine Stundung oder ggf. sogar der Erlass eines Teils des Mitgliedsbeitrages im Rahmen der Vereinssatzung und der finanziellen Verhältnisse des Vereins möglich sind.

 

 

24.03.2020:

 

+++ Anträge zur Corona-Soforthilfe für Klein- und Kleinstunternehmer und Soloselbstständige abrufbar

 


Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt von der Coronakrise besonders geschädigten gewerblichen Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe einschließlich Kulturschaffender Zuschüsse zur Überbrückung des Liquiditätsengpasses.

 

Das Antragsformular kann vorab per E-Mail (soforthilfe@lfi-mv.de) übermittelt werden jedoch ist eine postalische Zusendung des Formulars zwingend erforderlich!

 

 

 

 

+++ Olympia 2020 verschoben: FN-Präsidium begrüßt Verschiebung
Entscheidung im Sinne der Athleten, der Chancengleichheit und der gesellschaftlichen Verantwortung
Warendorf (fn-press). Das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) begrüßt die Entscheidung, die Olympischen Spiele in Tokio aufgrund der Corona-Pandemie zu verschieben. Die Spiele hätten von 24. Juli bis 9. August in Japans Hauptstadt stattfinden sollen und werden nun auf den Sommer 2021 verlegt. „Diese Entscheidung ist zu einhundert Prozent im Sinne der Athleten und der Chancengleichheit gefallen. Auch unser Präsidium hat sich heute dementsprechend positioniert“, sagte Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). „Wir haben auch eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Die Spiele in Tokio wären zu einer Spielwiese für das Virus geworden, und deshalb war es vollkommen richtig, jetzt die Reißleine zu ziehen.“ Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind bereits jetzt zahlreiche Vorbereitungs- und Sichtungsturniere im Reitsport abgesagt oder verschoben worden. „Derzeit kann auch kein adäquates Training unter Betreuung der Bundestrainer mehr stattfinden. Spätestens ab Mitte Mai wäre für unsere Reiter und Pferde keine sportfachlich angemessene und zielgerichtete Vorbereitung auf die Spiele mehr möglich gewesen“, sagte Peiler. „Wenn das IOC an dem vorgesehenen Austragungstermin festgehalten hätte, dann hätten wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, keine Reitsport-Nationalmannschaft nach Tokio zu entsenden.“ 

 

 

+++ FN-Jahrespressekonferenz abgesagt
Die Olympischen Spiele werden auf den Sommer 2021 verlegt. Daher findet auch die Jahrespressekonferenz der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) nicht wie ursprünglich geplant am 29. April statt. Schwerpunktthema der Pressekonferenz sollten die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio sein. „Wir suchen nach einem Ersatztermin, sobald wir wissen, wie sich die Situation rund um Corona weiter entwickelt“, erklärt Pressesprecherin Julia Basic.

 

+++ IHK Webinar: Coronavirus und Arbeitsrecht:

Bekomme ich Unterstützung, wenn Quarantänemaßnahmen für den Betrieb angeordnet werden?
Wie kann ein Unternehmen reagieren, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wegen Schul- oder Kitaschließung ihrer Kinder zu Hause betreuen müssen?
Besitzt der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Arbeitsentgelt, wenn ich den Betrieb aufgrund der Verordnung der Landesregierung schließen muss?

Diese und andere Fragen beantwortete die IHK zu Rostock unter https://www.youtube.com/watch?v=qRrRwP2rkm8&feature=youtu.be

 

 

+++ Sofortmaßnahmen für die Kunden der GEMA


Die sich ausweitende Corona-Pandemie ist für uns alle eine schwierige und herausforderungsvolle Zeit. Spielstätten, Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen müssen bundesweit vorerst geschlossen bleiben. Eine Einschätzung wie lange diese Situation andauern wird, kann aktuell nicht getroffen werden. Die wirtschaftlichen Folgen für die gesamte Musik- und Kulturbranche sind bereits heute verheerend. Uns ist bewusst, dass die drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zum Schutz vor der Corona-Pandemie – so notwendig und sinnvoll sie für die Gesellschaft sind – gleichzeitig für unsere Kunden existenzgefährdend sein können. Besonders kleinere und mittelständische Betriebe sind von den Folgen in hohem Maße betroffen. Diese Situation tritt in gleichem Maße die von der GEMA vertretenen Urheber – auch hier bedeuten die notwendigen Maßnahmen existentiell bedrohende Einnahmeverluste. 

In Vertretung unserer rund 78.000 Mitglieder wollen wir gemeinsam alles dafür tun, dass unsere Musikkultur eine Zukunft hat. Das bedeutet konkret, wir ergreifen pragmatische und flexible Maßnahmen im Rahmen unserer treuhänderischen Verantwortung: Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020. Darüber hinaus werden wir bis auf weiteres nur absolut notwendige Schreiben (z.B. Antworten auf Kundenanfragen)  an unsere Kunden versenden. Bis diese Maßnahme vollends greifen wird, kann es  etwas dauern. Daher bitten wir um Ihr Verständnis. Die GEMA passt ihre Maßnahmen kontinuierlich an die sich verändernde Situation an. Für alle weiterführenden Fragen oder notwendigen Entscheidungen bitten wir um Geduld. 

 

 

 

+++ Informationen zu den Qualifikationen zum Bundeschampionat der jungen Pferde in Warendorf

Sehr geehrte Damen und Herren,  die täglichen Veränderungen ausgelöst durch den Corona-Virus haben auch den Pferdesport deutlich getroffen. Das betrifft auch die Qualifikationen zum Bundeschampionat. Einige sind bereits ausgefallen und weitere werden folgen. Wie wir mit den Qualifikationen zum Bundeschampionat verfahren ist stark davon abhängig, ob und wann der Turnierbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Sobald das absehbar ist, werden wir entweder Ersatz für die ausgefallenen Termine schaffen, oder andere Alternativen finden müssen. Bis dahin müssen wir uns gedulden und die Entwicklung der Lage abwarten. Sobald Details hierzu feststehen, informieren wir Sie selbstverständlich. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen vor Allem Eines – bleiben Sie und Ihre Familien gesund. Wann immer Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Mit freundlichen Grüßen, Diana Münnich, DOKR- Veranstaltungsbüro

 

 

+++ Informationen des Deutschen Olympischen Sportbundes zum Umgang mit dem Coronavirus; Interview mit der dpa zu Tokio: https://www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/2020/03/Interview_dpa_23.3.2020.pdf

 

 

23.03.2020:

 

 

+++ Bundeswirtschaftsministerium Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“: https://www.pferdesportverband-mv.de/wp-content/uploads/2020/03/BMWi_Eckpunkte-corona-soforthilfe_2020_03_23.pdf

 

Am Mittwoch, 25.03.2020 entscheiden Bundestag und Bundesrat zu den Plänen und anschließend sollen die Ministerien, Behörden oder Institutionen in den Ländern bekannt gegeben werden, wo die “Corona-Soforthilfen” beantragt werden können. Wir informieren.

 

 

 

 

+++ Wirtschaftsministerium MV: Wichtige Informationen zum Coronavirus unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuelles–Blickpunkte/Wichtige-Informationen-zum-Corona%E2%80%93Virus/

 

 

+++ Newsletter der Arbeitsagentur für Arbeit rund um das Kurzarbeitergeld: http://ba-arbeitgebernews.de/archiv/4760/edit/4760.htm

 

 

+++ Webinare der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

 

Aufgrund der aktuellen Situation habt die Deutsche Reiterliche Vereinigung ihr Webinarangebot in den nächsten Wochen aufgestockt.
Schauen Sie doch mal, ob etwas Interessantes für Sie dabei ist oder melden Sie sich gleich für unsere nächsten Termine an:

 

1. April 2020, 20:00 – 21:30 Uhr: Webinar „Hufgesundheit“
mit Dr. Kai Kreling
Hier geht es direkt zur Anmeldung: www.pferd-aktuell.de/seminare/739

 

21. April 2020, 20:00 – 21:30 Uhr: Webinar „Auf geht’s ins Gelände – der Wert des Reitens in der Natur“
mit Jörg Jacobs
Hier geht es direkt zur Anmeldung: www.pferd-aktuell.de/seminare/738

 

30. April 2020, 20:00 – 21:30 Uhr: Webinar „Fit fürs Pferd“
mit Marcel Andrä und Jessica von Bredow-Werndl
Hier geht es direkt zur Anmeldung: www.pferd-aktuell.de/seminare/733

 

12. Mai 2020, 20:00 – 21:30 Uhr: Webinar „Kompakt erklärt – die Kurzkehrtwendung“
mit Christoph Hess
Hier geht es direkt zur Anmeldung: www.pferd-aktuell.de/seminare/717

 

9. Juni 2020, 20:00 – 21:30 Uhr: Webinar „Regenerative Medizin: Stammzellen & Eigenbluttherapie“
mit Dr. Sebastian Bartke
Hier geht es direkt zur Anmeldung: www.pferd-aktuell.de/seminare/728

 

 

 

Ansprache von Kanzlerin Angela Merkel vom 22.03.2020 zu den Kontaktsperren bei n-TV unter: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Merkel-verkuendet-neue-Corona-Massnahmen-article21661044.html

 

 

Die Bürger und Bürgerinnen werden angehalten:

1. Die Kontakte zu anderen Menschen, außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren

2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen (Ausnahme Angehörige) ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m, besser noch 2 m einzuhalten.

3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur ALLEINE, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für Andere, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben möglich.

5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, Wohnungen und privaten Einrichtungen sind inakzeptabel und sollen bei Verstoß durch Polizei- und Ordnungsbehörden geahndet werden.

6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgeschlossen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zuhause.

7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

8. In allen Betrieben und insbesondere in solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

 

 

Pressemitteilung der Landesregierung MV zum Kontaktverbot: https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1622780

 

 

 

+++  Bund und Länder wollen Restaurants und Gaststätten unverzüglich schließen – wo dies noch nicht der Fall ist. Darauf einigten sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder am Sonntag in ihrer Telefonkonferenz. „Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause“, heißt in dem Beschluss. 

Auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege müssen schließen. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben.

+++ Bund und Länder wollen eine Art „Kontaktverbot“ im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Angaben aus Länderkreisen bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

 

 

Ausgangssperre in Bayern: Notwendige Versorgung der Pferde muss sichergestellt werden; Fütterung, Pflege und Bewegung unter eingeschränkten Bedingungen
Warendorf (fn-press). Mit dem Bundesland Bayern sind in Deutschland die ersten Ausgangsbeschränkungen verhängt worden. Die FN vertritt die Position, dass die Versorgung der Pferde trotzdem sichergestellt werden muss – unter bestimmten Bedingungen. Dafür setzt sich der Verband auf politischer Ebene ein und gibt Pferdehaltern und -betrieben Hilfestellung, wie sie sich organisieren und vorbereiten können. „Unsere Bewegungsfreiheit wird weiter eingeschränkt. Das heißt nicht, dass wir unsere Pferde nicht mehr versorgen können. Dazu gehören Füttern, Pflegen und Bewegen. Aber natürlich nur unter ganz eingeschränkten Bedingungen. Dazu stellen wir seit Tagen immer wieder aktualisierte Informationen bereit“, sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. Bewegungs- und Notfallpläne sowie Anwesenheitslisten sollen beispielsweise dabei helfen, die Versorgung der Pferde sicherzustellen. „Wir haben auch exemplarische Passierscheine und Selbstauskünfte zur Verfügung gestellt, um den Pferdesportlern Hilfestellung zu geben. Wir alle haben eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus beitragen. Jetzt gilt es, Ruhe zu bewahren und als Pferdesport zusammenzustehen, damit auch unsere Pferde diese besondere Situation gut überstehen.“
Die Position der FN gilt auch, falls deutschlandweit weitere Ausgangssperren erlassen werden. Demnach muss die Versorgung und notwendige Bewegung der Pferde sichergestellt werden. Zu dieser Position hatte sich das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits im Laufe der Woche positiv geäußert. Eine bundesweite Regelung gibt es derzeit allerdings nicht. Die FN setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden dafür ein, dass die einzelnen Bundesländer nun konkrete Vorgaben erlassen. Einige haben dies bereits getan.

 

 

Stand: 20.03.2020

 

Merkblätter und Erklärungen zum downloaden!! 

 

Eine Vielzahl von Fragen, die auch uns in den vergangenen Tagen erreichten, können unter https://www.pferd-aktuell.de/coronavirus nachgelesen werden. 

 

 

Merkblatt – Notsituationen in Vereinen und Betrieben mit Ansprechpartnern in den Landesverbänden (pdf., 248 kb)

 

Merkblatt – Eigenerklärung private Pferdehalter (pdf., 128 kb)

 

Merkblatt – Bestätigung Zutrittsberechtigung (pdf., 128 kb)

 

Notfallplan für Reitschulen und Pensionsställe (pdf., 189 kb)

 

Merkblatt – Entschädigungen bei Verdienstausfällen (pdf., 178 kb)

 

Merkblatt – Kredite für Liquiditätsengpässe (pdf., 54 kb)

 

 

Stand: 18.03.2020

 

21:30 Uhr: Tipps für Vereine, Betriebe und selbstständige Unternehmen unter https://www.pferd-aktuell.de/39587

 

Die Auswirkungen des Coronavirus treffen Reitvereine, Pferdebetriebe und selbstständige Unternehmen im Bereich Pferdesport mit besonderer Härte. In der aktuellen Krise brechen Einnahmen aus dem Schulbetrieb weg, Trainer können keinen Unterricht geben, Vereine und Betriebe stehen vor kapitalen Existenzfragen. Derzeit herrscht viel Unsicherheit darüber, wie die Versorgung der Pferde sichergestellt werden kann und wie die unsichere Zeit vor allem finanziell zu stemmen ist. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat einige Tipps und Informationen dazu zusammengestellt. 

 

 

Absage Mitgliederversammlung am 27.03.2020

 

Die aktuellen Entwicklungen zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) haben zu umfassenden Entscheidungen der Bundesregierung geführt. Die mit den Ländern erarbeiteten Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben sind veröffentlicht. Durch diese Entwicklungen ergeben sich für unseren Landesverband MV für Reiten, Fahren und Voltigieren e. V. eindeutige Handlungsvorgaben zum Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder. Persönliche Kontakte werden unter Einhaltung der Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe auf das Notwendigste reduziert, sodass wir die geplante Mitgliederversammlung am 27.03.2020 absagen und auf einen unbestimmten Termin verschieben. Wir werden Sie über den neu festzulegenden Termin nach Aufhebung der Beschränkungen informieren. Bis dahin – bleiben Sie mit ihren Familien und Teams sowie allen Vierbeinern gesund!

 

Direkte Informationen durch die FN 

 

Liebe Vereine und pferdehaltende Betriebe, in diesen Tagen entwickeln sich die Ereignisse, Empfehlungen und neuen Aufgaben in Sachen Coronavirus mit einer nie dagewesenen Dynamik. Um dieser Dynamik Schritt halten und Sie in wichtigen Einzelfällen schnell mit dringenden Informationen zu versorgen, informieren wir Sie auf unserer Verbandshomepage unter www.pferdesportverband-mv.de unter den Rubriken „Turniersport“ und „Breitensport“ zu den Neuerungen zum Coronavirus (Direktlink: https://www.pferdesportverband-mv.de/index.php/corona/). Zusätzlich hat der Landesverband MV der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zugestimmt, dass die FN Sie ebenfalls mit dringenden Informationen versorgen kann. Bitte seien Sie daher nicht verwundert, dass Sie in der folgenden Zeit ebenfalls Informationen von der FN erhalten können. Der Landesverband MV für Reiten, Fahren und Voltigieren e. V. ist auch weiterhin in gewohnter Form für Sie ansprechbar. Sie erreichen uns per E-Mail an k.hendler@pferdesportverband-mv.de, per Tel.: 0381/3778735 oder per Fax: 0381/ 3778917.

 

 

Stand: 17.03.2020

 

Verordnung der Landesregierung MV über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus – SARS-CoV-2 in Mecklenburg-Vorpommern (pdf., 3 MB)

 

 

Pressemitteilung der Landesregierung zur Erweiterung der Maßnahmen 10-Punkte-Plan vom 17.03.2020 (pdf., 288 kb)

 

 

Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums -Abgeänderter Erlass Umgang mit Veranstaltungen vom 15.03.2020 (pdf., 61 kb)

 

 

Pressemitteilung Beschluss Landesregierung gegen Corona-Ausbreitung 10-Punkte-Plan vom 14.03.2020 (pdf, 194 kb)

 

 

 

Bundesregierung ordnet Schließung von Sportanlagen an Informationen und Empfehlungen für Vereine und Betriebe

 

Warendorf (fn-press). Als Reaktion auf die Ausweitung des Coronavirus hat die Bundesregierung mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart. Sporteinrichtungen werden vorerst geschlossen, darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und Freizeiteinrichtungen fürs Erste verboten. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist für den Publikumsverkehr zu schließen. (Quelle: Bundesregierung) Vereine, Betriebe, Pferdehalter-, -sportler und -züchter müssen nun Maßnahmen ergreifen, um gleichzeitig die Gesundheit der Menschen und der Tiere sicherzustellen.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) vertritt gegenüber Behörden folgende Position, um das Tierwohl sicherzustellen:

 

Das Deutsche Tierschutzgesetz schreibt vor, dass jedes Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden muss. Zudem darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass dem Tier dadurch Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. Die artgerechte Versorgung sowie Bewegung von Pferden zur Gesunderhaltung und Sicherstellung ihres Wohlbefindens stellt vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eine große Herausforderung dar.

 

Folgendes muss zu jeder Zeit für die Pferde sichergestellt sein:
– Pferdegerechte Fütterung
– Pflege der Boxen (Ausmisten und Einstreuen, Kontrolle der Tröge und Tränken)
– Tägliche Tierkontrolle (Ist das Pferd gesund? Liegen Verletzungen vor?)
– Täglich mehrstündige Bewegung zusammengesetzt aus kontrollierter (z.B. Training) und freier Bewegung (Auslauf auf dem Paddock/der Weide) sind essentiell für physisches und psychisches Wohlbefinden sowie die Gesunderhaltung
– Notwendige tierärztliche Versorgung
– Ggf. notwendige Versorgung durch den Schmied

 

An folgenden Eckpunkten hat sich die Sicherstellung der Versorgung der Pferde unter den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu orientieren:
– Personen mit Krankheitssymptomen dürfen den Stall / die Reitanlage nicht betreten
– Die allgemeinen Hygienemaßnahmen zum Infektionsschutz sind zu jeder Zeit einzuhalten
– Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt zum Stall / zum Pferdebetrieb
– Bei Bedarf erstellt der Betriebsleiter einen Anwesenheitsplan für die notwendigen Personen, die für die Versorgung und Bewegung ihrer Pferde Zutritt zum Stall und der Reitanlage benötigen
– Es werden ggf. Anwesenheitszeiten bestimmt, um die Anzahl der Menschen, die sich zeitgleich im Stall bewegen, zu minimieren
– Die Vereinbarung von tierärztlichen Terminen und Schmiedebesuchen unterliegen der Koordination des Betriebsleiters 

 

 

Maßgaben für die Tätigkeiten rund um die Versorgung und Bewegung der Pferde:
– Verzicht auf die gängigen Begrüßungsrituale – ein zugerufenes, freundliches „Hallo“ reicht aus
– Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie z.B. Putzzeug, Besen, Schubkarren etc. angefasst werden.
– Ein Mindestabstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Personen im Stall ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Der Mindestabstand muss auch in der Sattelkammer oder in anderen Räumen des Stalls eingehalten werden.
Die Vor- und Nachbereitung der Pferde muss mit entsprechenden räumlichen Abständen der Menschen/Pferde voneinander erfolgen.     
– Die Anzahl von vier Pferden pro Bewegungsfläche (20mx40m Fläche) wird fachlich und hygienisch als vertretbar, aber als Obergrenze gesehen (immer abhängig von der Größe der Reitfläche, als Orientierung dienen pro Pferd ca. 200 Quadratmeter).
– Abstände zwischen den Pferden z.B. beim Auf- und Absitzen sind einzuhalten.
– Der Aufenthaltsraum des Reitstalls bleibt so lange geschlossen, bis der Notfallplan wieder aufgehoben werden kann.
– Vor Verlassen des Stalls / der Reitanlage sind die Hände gründlich zu waschen und zu desinfizieren.

 

Mehr Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus in Bezug auf den Pferdesport finden
Sie unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus

 

Nachfolgend einige aktuelle Informationen:
Der Veranstalter des Bundesvierkampf ist bereit diese Veranstaltung zu verschieben und den Bundesentscheid gegebenfalls im Oktober diesen Jahres durchzuführen. Dafür ist jedoch das Votum der Landesverbände und Mannschaftsführer wichtig. Die Landesverbände wurden gebeten uns mitzuteilen, ob sie an einer Verlegung des Bundesvierkampfes/ Bundesnachwuchsvierkampfes in den Oktober 2020 interessiert wären. Wir erwarten bis Ende März von allen Verbänden eine Nachricht, ob das denkbar ist. Vielleicht setzen Sie sich diesbezüglich einmal mit Ihrem Mannschaftsführer in Verbindung?

Die Sichtungsturniere zum Preis der Besten Dressur in Kronberg und Hagen sind ebenfalls abgesagt worden. Bis auf die Auswahllehrgänge in Schenefeld (Ponys) und Verden (Jun/JR) konnten alle Lehrgänge noch durchgeführt werden. Die AG Nachwuchs Dressur berät derzeit wie eine Nominierung dennoch aussehen könnte. Ob der Preis der Besten stattfinden kann, ist im Moment völlig offen, auch hier sind wir zur Zeit so verblieben, dass die Ausschreibung entsprechend angepasst und vermutlich erst Mitte April verschickt wird. Dann wissen wir hoffentlich mehr.

Viele Veranstaltungen sind bereits abgesagt bzw. mit weiteren Absagen ist zu rechnen. Dies betrifft auch die Sichtungswege zu den bevorstehenden sportlichen Saisonhöhepunkten wie Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften in allen Disziplinen und Altersklassen. Damit ist eine Vorbereitung auf die Saisonhighlights unter Einbehaltung der vorgegebenen Sichtungswege derzeitig, zumindest in Teilen, nicht möglich. Wir können die weitere Entwicklung zu diesem Zeitpunkt auch nicht vorhersehen. Vorerst werden bis zum 30. April alle DOKR-Lehrgangs- und Sichtungsmaßnahmen abgesagt. 

 

Stand: 15.03.2020

 


Der Landesverband MV für Reiten, Fahren und Voltigieren e. V. nimmt mit Bedauern wahr, dass die ersten Pferdesportveranstaltungen in unserem Land zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) abgesagt worden sind. Wohin der Weg der behördlichen Empfehlungen, Beauflagungen oder Versagungen weiterführen wird, hängt maßgeblich von den tagesaktuellen Entwicklungen und Fallzahlen ab. FN und DOKR werden alle eigenen Veranstaltungen bis zum 30.04.2020 absagen. Die FN empfiehlt allen anderen Veranstaltern, eigenverantwortlich zu prüfen, ob sie ihre Veranstaltungen wirklich durchführen wollen.

 

Aktuelle Corona Empfehlungen, Fragen auch unter www.pferd-aktuell.de/coronavirus.

 

Der Landesverband rät Turnierveranstaltern, sich eng mit dem örtlichen Gesundheitsamt (zu finden unter https://tools.rki.de/PLZTool/) über die Durchführung einer Veranstaltung abzustimmen.

 

Unsererseits und seitens der FN können wir Turnierveranstaltern eine Verschiebung des Nennungsschlusses näher an den Veranstaltungsbeginn ermöglichen, um maximale Flexibilität in Bezug auf eine Absage zu erreichen. Laut LPO ist es möglich, den Nennungsschluss auf maximal fünf Tage vor Beginn des Turniers zu legen. Alle Veranstalter, die den Nennschluss dichter an die Veranstaltung schieben möchten, melden sich bitte beim Landesverband MV per E-Mail an k.hendler@pferdesportverband-mv.de oder Tel: 0381/3778735 um die entsprechenden Änderungen vorzunehmen.

 

 

Was tun im Fall der Absage:

 

Müssen Sie eine Veranstaltung absagen, informieren Sie uns bitte unter Landesverband MV, via E-Mail an k.hendler@pferdesportverband-mv.de oder per Tel: 0381/3778735. Der Landesverband MV leitet diese Informationen an die FN weiter, damit diese im Online-Nennungssystem NEON eingetragen werden kann. Sodann erhalten alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, durch das System eine automatische Absageinformation.


Bitte informieren Sie auch die verantwortliche Meldestelle, die eingeladenen Richter, den Turniertierarzt, die med. Versorgung und den Schmied über die Absage, damit Alle umfassend informiert sind.

Der Landesverband MV erhebt nur LK-Abgaben für Nennungen auf PLS oder BV und die Gebühren für einzelne Prüfungen oder Wettbewerbe, die tatsächlich durchgeführt worden sind. Zudem erhebt die FN keine Veranstaltergebühren, wenn Turniere abgesagt werden müssen.


Bei Absage bis Nennungsschluss (bzw. ca. 2 Tage nach Nennungsschluss) erfolgt keine Abbuchung des Nenngeldes durch die FN.

Bei Absage nach Nennungsschluss (d.h. das Geld wurde von der FN bereits von den Nennern abgebucht und an den Veranstalter überwiesen), muss der Veranstalter das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten.


Ob sich ein Veranstalter auf das Vorliegen „höherer Gewalt“ berufen kann, muss von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden. Als höhere Gewalt bezeichnet man ein „betriebsfremdes, von außen herbeigeführtes Ereignis, das unvorhersehbar und ungewöhnlich ist, und das mit wirtschaftlich erträglichen Mitteln auch durch die äußerste, nach der Sachlage vernünftigerweise zu erwartenden Sorgfalt nicht verhütet oder unschädlich gemacht werden kann.“
Grundsätzlich können Epidemien und Seuchen durchaus als höhere Gewalt aufgefasst werden. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die zuständige Gesundheitsbehörde eine Veranstaltung aufgrund des Coronavirus untersagt und der Veranstalter nicht bereits bei Abgabe der Ausschreibung damit rechnen musste.
Anders wird die Sache zu beurteilen sein, wenn ein Veranstalter seine Veranstaltung allein aus Furcht vor dem Virus absagen möchte. In diesem Fall wird er sich nicht auf höhere Gewalt berufen können.

 

 

Wie werden Kosten im Falle einer Absage eines Turniers oder einzelner Prüfungen rückabgewickelt?

 

Das kommt darauf an, ob ein Fall höherer Gewalt vorliegt.
Liegt keine höhere Gewalt vor, kann die Ausschreibung unter Umständen laut Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) bis sieben Tage nach Nennungsschluss zurückgezogen werden. Die Teilnahmegebühren sind dann vollständig zurückzubezahlen (vgl. § 32 Ziff. 1 LPO).

Im Falle höherer Gewalt können Turniere und Prüfungen mit Genehmigung der zuständigen Stelle abgesagt werden. Die zuständigen Stellen sind vor Beginn der Veranstaltung FN und Landeskommission (LK), während der laufenden Veranstaltung FN und LK-Beauftragter (vgl. § 32 Ziff. 5 LPO). Wenn eine oder mehrere Prüfungen aufgrund von höherer Gewalt abgesagt werden müssen, verbleiben dem Veranstalter 3 Euro je reserviertem Startplatz, bei Vielseitigkeits-Prüfungen sind es 10 Euro, damit dieser seine bereits getätigten Kosten decken kann. Der Teilnehmer erhält demnach seine Kosten abzüglich des Veranstalteranteils und abzüglich der 0,85 Cent FN-Nennungsgebühr zurück. Letztere bleibt bei der FN, da das Nennungssystem genutzt und die Nennung bearbeitet wurde.

In jedem Falle benötigen die betroffenen Meldestellen einige Tage um die Rückabwicklungen zu vollziehen. Insoweit bitten wir alle Aktiven davon Abstand zu nehmen sich an die jeweilige Meldestelle zu wenden. Alle erforderlichen Daten werden den Meldestellen durch die FN zur Verfügung gestellt.

 


Veranstalter – Pferdesportler und der Landesverband MV gemeinsam für den Sport!